Schnelle Montage, danach folgte ein Rattenschwanz aus Problemen
EDIT: Die Firma versucht nun diese Bewertung bei Google zu entfernen, so wie anscheinend jede negative Bewertung dort. Auch scheint dort offensichtlich mit gekauften Bewertungen gearbeitet zu werden. Es steht jedem frei, die Informationen dieser Bewertung zu verifizieren. Das Installateursverzeichnis der Avacon Netz AG ist öffentlich auf deren Webseite avacon-netz.de einsehbar und die Handwerkskammer Hannover antwortet per Mail auch sehr schnell. Mittlerweile wurde die Anlage von einem richtigen Elektriker komplett umgebaut, es fehlte ein Überspannungsschutz für die Paneele auf dem Dach, der Wechselrichter war nicht am FI angeschlossen, der Wechselrichter war falsch verkabelt (wenn das Gateway einen defekt hatte, ging der Strom im Haus gar nicht mehr, auch nicht übers Netz), die Verkabelung wurde schlampig durchgeführt und nichtmal ansatzweise wurde sich an die VDE gehalten. Die Avacon hat beim Vor-Ort Termin die Anlage daher NICHT genehmigt gehabt und eine Mängelkarte ausgestellt. Diese hat nun ein Fachbetrieb beseitigt, was uns nochmal 13.000 Euro gekostet hat.
Schnelle Montage – danach monatelanger Ärger.
Die PV-Anlage (ca. 10 kWp) wurde anfangs sehr zügig installiert. Auf dem Dach wirkte alles ordentlich, die Monteure waren schnell. Damit endet das Positive. Danach folgte ein langer Rattenschwanz:
Ohne Avacon-Genehmigung installiert: Die Anlage wurde ohne vorherige Anmeldung/Genehmigung des Netzbetreibers Avacon ans Netz gebracht. Am Zählerschrank/Netzanschlusspunkt wurde gearbeitet, ohne dass Avacon informiert war.
Keine Eintragung/Zulassung: Auf schriftliche Anfrage bestätigte die Handwerkskammer Hannover, dass Hauskonzepte nicht in der Handwerksrolle für das Elektrotechniker-Handwerk eingetragen ist (laut Handelsregister nur „Vertrieb“). Eine Eintragung im Avacon-Installateurverzeichnis wurde trotz Nachfrage nicht nachgewiesen.
Unzulässige Arbeiten am Zählerschrank: Vor Ort waren ausschließlich Mitarbeiter von Hauskonzepte. Kein eingetragener Subunternehmer/Installationsbetrieb war anwesend. Der Zählerschrank wurde ausgebaut/umgebaut – aus unserer Sicht unzulässig, wenn der Betrieb weder Handwerksrollen-Eintrag noch Netzbetreiber-Zulassung hat.
Pflichtunterlagen fehlen bis heute: Das 60 %-Wirkleistungsprotokoll wurde nicht geliefert. Stattdessen hieß es, ein „Partner“ unterschreibe das – obwohl dieser nie vor Ort war. So etwas ist fachlich wie rechtlich nicht akzeptabel: Wer unterschreibt, muss die Anlage tatsächlich geprüft haben.
Kommunikation = Ghosting: Nach der Montage über 2 Monate keinerlei Rückmeldung. E-Mails/Anrufe blieben unbeantwortet. Erst verspätet kam eine nichtssagende Antwort mit dem Verweis auf den ominösen „Partner“.
Wasserschaden nach der Montage: Im Zuge der Arbeiten entstand ein Wasserschaden, der erst nach etwa 12 Wochen beseitigt wurde – ebenfalls nur nach wiederholtem Nachhaken.
Führung & Verantwortung unklar: Der Geschäftsführer Herr Ptok verwies mehrfach auf Herrn Köhne. Herr Köhne trat gleichzeitig als Verkäufer, Projektleiter, technische Leitung und (angeblich) Elektromeister auf und führte Elektroarbeiten aus. Verbindliche, belastbare Lösungen blieben aus – stattdessen Zuständigkeiten hin- und hergeschoben.
Fazit: Schnelle Dachmontage täuscht über gravierende Mängel hinweg: keine Avacon-Anmeldung, keine nachgewiesene Zulassung, unzulässige Arbeiten am Zählerschrank, fehlende Inbetriebnahme-Doku, 2 Monate Funkstille, 12 Wochen bis zur Beseitigung eines Wasserschadens.
Wir haben die Sache auf rechtlichem Wege eröffnet und ein anderes, eingetragenes Fachunternehmen mit der ordnungsgemäßen Fertigstellung/Abnahme beauftragt. Keine Empfehlung.